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Gedanken aus der Casa #2

Einfach da sein

Am ersten Morgen fragen Gäste manchmal noch: «Darf ich mir einen Kaffee nehmen?» Am nächsten Morgen kommen sie vielleicht noch im Pyjama aus dem Zimmer, machen sich an der Maschine einen Kaffee und ziehen sich damit noch einmal zurück. Wir freuen uns über solche Momente.

Man kennt sich bei uns schnell ein bisschen. Wir wissen, wer morgens gerne seine Ruhe hat, wer lange beim Frühstück sitzen bleibt und wer schon früh die Wanderschuhe anzieht. Man begegnet sich, erzählt kurz vom Tag, lacht zusammen oder sagt einfach Buongiorno.

Wir bereiten das Frühstück vor, kochen, richten die Zimmer her und kümmern uns um unsere Häuser und die vielen kleinen Dinge, die jeden Tag dazugehören. Vieles davon passiert, ohne dass man es gross bemerkt. Und manches wissen wir mit der Zeit einfach. Wenn jemand etwas nicht essen kann, steht beim Frühstück bereits eine Alternative bereit. Wir reservieren einen Tisch fürs Abendessen oder haben eine Idee für einen schönen Weg.

Auch für unsere Gäste wird vieles schnell selbstverständlich. Man weiss, wo die Gläser stehen, welcher Platz einem gefällt und wie man morgens an seinen Kaffee kommt. Man muss nicht mehr wegen allem fragen. Vielleicht sind es genau diese kleinen Selbstverständlichkeiten, die zeigen, dass man sich an einem Ort wohlfühlt.

Wir kümmern uns gerne um vieles, damit unsere Gäste ihre Tage bei uns auf ihre eigene Art verbringen können.

Denn die Zeit in der Casa gehört ihnen.